Hochflugregeln des SV 14
für Wiener Hochflieger
 
(Jaukbestimmungen)
 
1.        Preishochflüge werden nach den Wiener Hochflugregeln durchgeführt und bewertet.
2.        Preishochflüge können in der Zeit vom 1. Mai bis 31. August ausgetragen  werden.
3.        Preishochflüge müssen 8 Tage vorher beim Preisrichter Obmann , Zuchtwart für Hochflugtauben oder den Obmann gemeldet werden.
4.        Ein Flugschwarm (Stich) muss mindestens aus 18 Tauben bestehen.
5.        Zum Preishochfliegen werden Jung- und Alttiere, auch gemischte Schwärme aber nur  mit geschlossenen Fußringen zugelassen.
6.        Die Gesamtflugdauer beträgt mindestens 2 Stunden.
7.        Die Aufgangszeit bis zur Preishöhe mit einem Schwarm unter 36 Tauben beträgt 30 Minuten, über 36 Tauben 35 Minuten. Erreicht ein Schwarm in der Aufgangszeit Gut-Minuten,
so werden für jede Gut-Minute 5 Punkte vergeben.  

Beispiel:  Erreicht ein Schwarm unter 36 Tauben in 15 Minuten die Preishöhe, so erzielt er
15 Gut-Minuten. 15 x 5, das sind für die Aufgangszeit 75 Punkte.  Erreicht ein Schwarm über
36 Tauben in 15 Minuten die Preishöhe, werden 20 Gut- Minuten erzielt. 20 x 5, das sind für
die Aufgangszeit 100 Punkte.
8.        Erreicht ein Schwarm die Preishöhe, muss er in dieser mindestens 60 Minuten ununter-
brochen verweilen. Verlässt der Schwarm nach geraumer Zeit die Preishöhe und fliegt er innerhalb von 5 Minuten wieder in die Preishöhe, werden weitere Punkte vergeben, dies
kann sich des öfteren wiederholen (Flugspiele). Für jede Minute in der Preishöhe werden  
5 Punkte vergeben.
9.        Die Flugzeit, die durch den raschen Auf- und Abstiegverkürzt wird, muss in der
Preishöhe  auf die Gesamt-Mindestflugdauer von zwei Stunden aufgebracht werden. Nach dieser Zeit dürfen max. drei Tauben früher oder  auch einzeln anfallen, jedoch der 
Schwarm von 18 Stück darf nicht unterschritten werden.
10.     Beendet der Schwarm den Flug in der Preishöhe, beginnt nach 5 Minuten die Bewertung der  Abgangszeit, welche innerhalb von 30 Minuten durchgeführt werden sollte. Für jede Gut-Minute werden 3 Punkte vergeben.
11.     Für den rassetypischen Flugstil, dem rasanten schraubenförmigen Aufstieg, dem
Achterflug sowie dem exakten Kippen und Schwenken und dem geschlossenen
Flugschwarm, können  20 Punkte vergeben werden, jedoch nur nach Einstimmigkeit der Bewertungskommission.
12.     Für das geschlossene Aufsetzen auf dem Flugkasten bzw. auf dem Dach des
Hochflugschlages und dem raschen Einsprung in das Schlaginnere, können zusätzlich
 20 Punkte vergeben werden.
13.     Auf Farbschlag und Rassereinheit können 20 Punkte vergeben werden.
14.     Für die Preishochflüge in den ersten drei  Monaten werden auf die Gesamtpunkte Zuschläge erteilt.
 
 
Für das Preisfliegen im Mai
Für das Preisfliegen im Juni
Für das Preisfliegen im Juli
Für das Preisfliegen im August
Zuschlag 30 %
Zuschlag  20 %
Zuschlag 10%

kein Zuschlag
 
 
 
 
Der Zeitpunkt zum Auflass wird vom Bewerber festgesetzt. Den Preisrichter allein obliegt es zu bestimmen, ob der angemeldete Tag ein Jaukertag ist. Dem Bewerber stehen zwei Flugtage zur Verfügung. Bei ungünstiger Witterung kann neuerdings kostenlos beim Obmann angemeldet werden und dieser bestellt die Preisrichter. Es ist untersagt, dass vor dem Eintreffen der Preisrichter Besucher sich auf den Taubenboden begeben, dies ist nur dem Bewerber gestattet. Beim Preisfliegen muss der Preisrichter Obmann sowie ein Preisrichter  anwesend sein. Die von den obgenannten Preisrichtern, welche als solche vom Preisrichterkollegium Des SV 14  ausgebildet und geprüft wurden, sind in ihrer nach besten Wissen gefällten Entscheidungen unanfechtbar.
 
 


 
 
Wann ist der Preishochflug ungültig
 Bei weniger als 18 Tauben .
Wenn die Tauben nicht den Wiener Typ entsprechen.
Wenn Tauben am Dach oder im Ausflug sitzen bleiben oder sich in der Aufstiegsphase vom Stich trennen.
Wenn der Stich nicht in der vorgegeben Zeit die Preishöhe erreichen.
Wenn Tauben sich vom Stich trennen bevor die vorgeschriebene Mindestzeit eine Stunde Preishöhe erreicht ist.
Wenn die Mindestflugzeit von zwei Stunden unterschritten wird.
Wenn der Schwarm von einen Greifvogel angegriffen wird.(Ersatztermin)
Wenn weniger als 18 Tauben geschlossen am Schlag anfallen und einspringen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestimmungen für den Preisrichter
Die Preisrichter verpflichten sich 20 Minuten vor der festgesetzten Zeit beim Bewerber zu erscheinen, um die erforderlichen Vorbereitungen zu treffen. Es wird von den 2 Preisrichtern einer gewählt, der mit dem Jauker auf den Taubenboden geht. Derselbe hat sich zu überzeugen, wie viele Tauben gejaukt werden, ob dieselben alle geschlossene Fußringe besitzen, welche Farbenschläge und ob sie der Rasse entsprechen (Die Tiere müssen im Flugkasten bewertet und deren Ringnummern kontrolliert werden). Sollte es zur 20 Punkte Vergabe kommen, müssen die zwei Preisrichter die Tiere begutachten (Wegen der Einstimmigkeit).
Der Bewerber lässt nach gewohnter Art seinen Schwarm hochfliegen, der Preisrichter fixiert die Aufflugzeit und schaut ob alle Tiere auffliegen. Er begibt sich sodann zu den anderen Preisrichtern, die einen geeigneten Platz wählen, von wo sie den Schwarm gut verfolgen können. Den Preisrichtern ist untersagt, sich während ihres Amtes mit anderwärtigen Personen zu unterhalten. Die Preisrichter haben besonders zu achten, in welcher Zeit der Schwarm in der Preishöhe verbleibt. Wenn ein Schwarm nach vorgeschriebener Zeit von mindestens 60 Minuten die Preishöhe verlässt und wieder nach 5 Minuten die Preishöhe erreicht, so ist die zweite, dritte Preishöhe auch zu bewerten, jedoch muss der ganze Schwarm noch beisammen sein. Die Preishöhe des Schwarmes wird erst dann gegeben, wenn die Preisrichter keinen Flügelschlag der einzelnen Tauben mit freiem Auge sehen können.
 
Für die Bearbeitung und Drucklegung zeichnet:
 
Der  Zuchtwart für Wiener Hochflugtauben:  Johann Löschl    0650 5316760
Preisrichter Obmann: Sacher Ernst 0676 5306137
Obmann: Jens Passecker 0680 3156716


09.02.2009
 
 
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