WIENER  HOCHFLUGTAUBEN  RASSEN

1. WIENER HOCHFLUGTAUBE

Herkunft: Ca. ab 1850 aus dem damaligen Typ der Wiener Hochflieger in Wien erzüchtet.
Standardbestimmendes Land: Österreich

Gesamteindruck: Temperamentvolle, mittelgroße, flugfreudige Taube mit nicht zu breiter, tiefliegender Brust und abfallender Haltung.

Rassemerkmale: 
 
    
Stand: Nicht zu breit, aufgerichtet und abflugbereit stehend.

Kopf: Länglich, Stirn flach ansteigend, Scheitel eher flach, Hinterkopf leicht abgekantet.

Augen: Groß, nahe bei der Kopfdecke liegend, Iris graublau (kann auch etwas gerötet sein). Bei den Wiener Wilden ist das Auge braun ( dunkel ).

Augenränder: Augenrand schmal, schwarzgrau. Außer bei Rot-Gestrichten und Gelb-Gestrichten, Rot- und Gelb Gedachelten und bei den Gestorchten in Rot, Gelb und Dunfarbigen, sowie bei Rot- und Gelbschimmel ist der Augenrand blassrot. Bei den Wiener Wilden ist der Augenrand schwarzrussig gefärbt. Weisse gibt es mit schwarzgrauem Augenrand (diese haben dann dunklen Schnabel und dunkle Krallen) und mit blassrotem Augenrand (heller Schnabel und Krallen).

Schnabel: Mittellang, gerade aus dem Kopf heraus. Farbe schwarz, außer bei Rot- und Gelbgestrichten, Gedachelten und Gestorchten in rot und gelb hell bis dunkelhornfarbig, dies gilt auch für die Gestorchten Dunfarbigen. Bei Rot- und Gelbschimmel hell bis dunkel. Weiße mit dunklem Schnabel und Krallen (dunkler Augenrand) und hellem Schnabel und Krallen (blassroter Augenrand).

Hals: Nicht zu lang, gerade und aufrecht getragen, sich zum Kopf verjüngend. Am Unterschnabel sollte am Halsanfang eine kleine Wamme (Göderl) erscheinen. Dies ist aber indirekt nicht als Wamme zu sehen, sondern die Federn des Oberhalses markieren damit eine feine Linie, die in den angestrebt länglichen Brusteinschnitt im Gefieder verläuft. Tieren mit diesem Merkmal ist der Vorzug zu geben. Ein fehlen wird nicht geahndet.

Brust: Etwas breiter, angehoben getragen, gut bemuskelt, wenig hervortretend gegenüber dem Flügelbug, soll im Gefieder der Länge nach eine Brustfalte zeigen. Ein fehlen der Brustfalte wird derzeit noch nicht geahndet.

Rücken: Breit, abfallend, gut gedeckt.

Flügel: Am Bug etwas hervorstehend, abflugbereit.
Strukturveränderungen im sonst glattem Flügelschild (Ansatz zu leichter Wellung der Federn) ist überliefert und wird toleriert.

Schwanz: Schmal, verhältnismäßig kurz, mit dem Rücken eine schräg abfallende Linie bildend, den Boden nicht berührend.

Läufe:  Nicht zu kurz, unbefiedert, Krallen (Kramperl) schwarz, bei Rot- und Gelb-Gestrichten hellhornfarbig. Bei den Gedachelten in rot und gelb hell bis hornfarbig, ebenso bei den Gestorchten in rot, gelb und dun. Bei Rot- und Gelbschimmel hell bis dunkel. Weiße gibt es mit dunklen Krallen (Augenrand dunkel) und hellen Krallen (Augenrand blassrot). Bei den Geschwingten und Gespitzten ist die Krallenfarbe ohne Bedeutung.

Fußbefiederung: Die Hellgestorchten in allen Varianten gibt es auch bestrümpft. Die Bestrümpfung soll weiß sein, einige farbige Federn sind gestattet.

Farbenschläge: Hellgestorcht, Hellgestorcht-gespritzt, Hellgestorcht mit Platte, Hellgestorcht- gespritzt mit Platte, Hellgestorcht-gestricht, Hellgestorcht-gestricht mit Platte, Hellgestorcht-gestricht-gespritzt, Hellgestorcht-gestricht-gespritzt mit Platte, Hellgestorcht-gekranzelt,Weiß mit dunklem Schnabel, Weiß mit hellem Schnabel, Blauschimmel, Rotschimmel, Gelbschimmel, Rotgestricht, Rotgestricht-gespritzt, Rotgestricht mit Platte, Rotgestricht-gespritzt mit Platte, Gelbgestricht, Gelbgestricht-gespritzt, Gelbgestricht mit Platte, Gelbgestricht-gespritzt mit Platte, Dunkelgestorcht, Wiener Wilde mit schwarzen Binden, Wiener Wilde gehämmert, Gedachelt in schwarz, blau mit schwarzen Binden, blaugehämmert, rot und gelb, Gestorcht in schwarz, rot, gelb und dun, blau. Stockblau mit schwarzen Binden, Stockblau-gehämmert, Blau mit schwarzen Binden, Blau-gehämmert.
Stockblaue und Blaue Farbenschläge auch als geschwingt und geschwingt.

Farbe und Zeichnung:  
Gilt für Hellgestorcht und alle Hellgestorchten Farbvarianten: Grundfarbe weiß, die ersten 7-10 Handschwingen und alle Schwanzenden müssen blaugrau oder schwarz gesäumt sein. Alle Hellgestorchten Varianten auch weißschwänzig gestattet.                                                                                           
Hellgestorcht-gespritzt, wie Hellgestorcht, zusätzlich aber Kopf und Hals blaugrau oder schwarz gespritzt, d.h. am Kopf- und Halsgefieder regelmäßig bis unregelmäßig verteilte, kleine, dunkle Farbeinlagerungen in einzelnen Federn.
Hellgestorcht mit Platte, wie Hellgestorcht, zusätzlich aber Kopf bis Unterschnabel blaugrau oder schwarz, dunkles Bärtchen erlaubt. Fehler: weiße Federn in der Plattenzeichnung.                                                                                                                                                                      
Hellgestorcht-gestricht (bindig), wie Hellgestorcht, aber auf den Flügelschildern zwei dunkle Binden. Dritter Bindenansatz ist kein Fehler. Der Schwanz kann gesäumt aber auch durchgefärbt (blauschwänzig) sein.                                                                                                       
Hellgestorcht-gekranzelt, Kopf von hellem bis dunklem blaugrau, diese Färbung soll bis zum Halsansatz reichen, und vom Halsansatz bis Brusthöhe einen grün bis violetten Kranz bilden, der bis zum Schulteransatz reichen soll. Kann auch blauschwänzig sein. Sonst wie Hellgestorcht. Grobe Fehler: Bei allen Hellgestorchten weniger als die ersten 7 aufeinander folgenden Handschwingen gesäumt, ungesäumte Federn im Schwanz.    
Rot- und Gelb-Gestricht (bindig), Grundfarbe rein weiß, entweder mit zwei roten oder gelben Binden auf den Flügeln, (dritter Bindenansatz kein Fehler).                                                                                                
Rot- und Gelbgestricht-gespritzt, wie Rot- und Gelbgestricht, zusätzlich aber Kopf und Hals rötlich oder gelb gespritzt, d.h. am Kopf- und Halsgefieder
Rot- und Gelbgestricht mit Platte, wie Rot- und Gelbgestricht, zusätzlich aber Kopf bis Unterschnabel rötlich oder gelb, farbiges Bärtchen erlaubt.  
Weiß, Gefiederfarbe reinweiß ohne farbige Einlagerungen. Weiße gibt es in zwei Varianten: erstens mit dunklem Schnabel und dunklen Krallen, zweitens mit hellem Schnabel und hellen Krallen.                     
Dunkelgestorcht, Grundfarbe weiß; Kopf, kleiner Latz und Hals schwarzblau, Hals mit stark stahlgrünem Glanz, dazu fein weiß gesprenkelt (gestarlt). Bauch und Schenkel weiß. Flügeldecken graublau mit feiner weißer Melierung, schwarzen Binden. Am Rücken wird ein weißes Herz angestrebt, am Halsende ein violetter Stich, Flügelrose erwünscht. Schwanz blau, am Ende eine schwarze Schwanzbinde. Grobe Fehler: zu grobe weiße Melierung am Flügel, andere als weiße Bauchfarbe, fehlende Sprenkelung am Hals.
Wiener Wilde, Oberkörper bis zur Brust dunkelblaugrau mit stahlgrünem Glanz, von der Brust bis über den Bauch etwas heller, am Flügelschild zwei schwarze Binden, auch gehämmert (genagelt) anerkannt.
Gedachelte, Kopf, kleiner Latz, Schwanz und Flügel farbig, übriges Gefieder (Hals, Brust, Bauch und Rücken) weiß.
Grobe Fehler: Unregelmäßige Zeichnung, weiße Federn zwischen farbig geforderten und umgekehrt.                                                                                  Farbgestorchte sind in der Grundfarbe weiß, Kopf, kleiner Latz, Schwanz, Handschwingen und möglichst viele Armschwingen farbig, farbige Schwingendeckfedern gestattet. Grobe Fehler: Farbige Federn an Hals, Bauch und Schenkel, weiße Handschwingen.
Blauschimmel: Am ganzen Körper ein zartes, wie mit leichtem Schimmel überzogenes, silbrig schimmerndes Blaugrau. Flügelbinden und Schwanzbinde schwarz, Schwingen so dunkel wie möglich.
Rot- und Gelbschimmel: Durch nur ganz schwach getöntes Untergefieder wirken Kopf- und Körperfarbe rahmfarbig, die Flügelschilder weißlich; Flügelbinden intensiv rot oder gelb. Die Schwingen äußerlich weiß, in den Innenfahnen ist Farbstoff vorhanden; Schwanz hell ohne Binde. Bei den Schimmelfarbigen sind hellere und dunklere Farbtöne zu tolerieren, die helleren haben reineres Flügelschild und mehr Sprenkelung am Hals.
Stockblau mit schwarzen Binden, tiefdunkles Blau mit hellem Saum an den Ortfedern. Vom Kopf über den ganzen Hals bis zum Brustanfang dunkler, stahlgrüner Glanz am Hals, auf den Flügeln zwei schwarze Binden, am Schwanz eine dunkle Binde. Täubinnen dürfen eine deutlich dunklere Deckenfarbe haben. Rücken gut durchgefärbt, Farbe darf nicht absetzen. Die Stockblauen sind auch gehämmert (genagelt) anerkannt. Beide Varianten auch Geschwingt (6-10 Handschwingen weiß) und Gespitzt (3-6 Handschwingen weiß)anerkannt .                                                                    
Blau mit schwarzen Binden, graublau mit hellem Rücken und außen weiß gefärbten Ortfedern, auf den Flügeln zwei schwarze Binden, schwarze Binde am Schwanz, am Hals blaugrüner Glanz. Die Blauen sind auch gehämmert (genagelt) anerkannt und beide Varianten auch in Geschwingt (6-10 Handschwingen weiß) und Gespitzt (3-6 Handschwingen weiß).            
                              
Grobe Fehler:      Zu große, plumpe, kleine, zu zarte oder lange Figur, kurzer oder zu langer Schnabel, falsche Schnabel- oder Krallenfarbe (außer bei Geschwingten und Gespitzten, da ist die Krallenfarbe ohne Bedeutung), falsche Augen- oder Augenrandfarbe, nach hinten gebogener Hals (Rosshals), fehlende Halsverjüngung, waagerechte Körperhaltung, zu tiefer Stand, breiter oder zu langer Schwanz, schlechte Rückendeckung, zu betonte Stirn, stark farbige Bestrümpfung. Bei Geschwingten und Gespitzten mehr als 2 weiße Handschwingen Unterschied.
Bewertung:      Gesamteindruck - Körperhaltung und Haltung - Kopfform - Halsform - Augenfarbe- Farbe und Zeichnung    
Da es sich bei Hochflugtauben um Leistungstiere handelt ist ein besonderes Augenmerk auf gute Bemuskelung (Brust und Flügel) und Gefieder zu legen.

Ringrösse:      Glattfüßig: VII , Bestrümpft: VIII
Jahr der Veröffentlichung:  2009
Gruppe:      Tümmlertauben

 

2. ALT-WIENER HOCHFLUGTAUBE

Herkunft: Wien, sie sind die Urahnen aller Wiener Hochflugtauben, wurden nachweislich scjon seit dem 17. Jahrhundert in Wien als Hochflugtauben gehalten.

Standardbestimmendes Land:  Österreich

Gesamteindruck:      Knapp mittelgroße, kräftige Taube, nicht zu hoch stehend, mit leicht abfallender Haltung.

Rassemerkmale:      
Form:  Mittelgroße Taube mit gut gerundeter, leicht angehobener Brust.

Stand:  Nicht zu hoch und nicht zu schmal.

Körperhaltung: Leicht abfallend.

Kopf: Länglich, nicht zu breit, gerundet.

Augen: Perlauge, leicht gerötete Iris gestattet, bei den Geganselten ist das Auge dunkel oder Perlauge.

Augenränder:  Zart, fein im Gewebe.
Bei allen Farbenschlägen sollte die Farbe nach Möglichkeit der Gefiederfarbe entsprechen, außer bei den Geganselten, hier ist er bei allen Farbenschlägen rötlich bis rot.

Schnabel:  Knapp mittellang, leicht nach unten geneigt. Bei allen Geganselten hell; bei den Einfarbigen Schwarzen, Stockblauen, Stockblau-Gehämmerten, Blauen und Blau-Gehämmerten schwarz, bei den Blaufahlen, Blaufahl-Gehämmerten, Braunfahl, Braunfahl-Gehämmerten, Gelerchten und Mehllichten, Gelbfahlen und Geldfahl-Gehämmerten hellhorn- bis hornfarbig, bei Rotfahl und Rotfahl-Gehämmert dunkel, bei allen anderen hellhorn- bis hornfarbig. Bei allen Dunkel-Fahlen dunkler als bei den normalen Fahlen möglich. Die Geschwingten und Gespitzten wie die Einfarbigen.

Hals: Kräftig aus den Schultern kommend, sich zum Kopf verjüngend, aufrecht getragen. Vorhandes Göderl ( Kehlwamme ) kein Fehler.
Brust:  Breit gut gewölbt und hervortretend, angehoben getragen.

Rücken:  Breit, leicht abfallend, gedeckt.

Flügel:  Kräftig, Flügelbug seitlich hervorstehend, Schwungfedern fast bis zum Schwanzende reichend, den Rücken gut deckend.

Schwanz:  Schmal, verhältnismäßig kurz, mit dem Rücken eine schräg abfallende Linie bildend, den Boden nicht erreichend.

Läufe:  Eher kurz, kräftig, unbefiedert, lebhaft rot, die Krallenfarbe (Kramperl) entspricht der Schnabelfarbe. Bei den Geschwingten und Gespitzten ist die Krallenfarbe ohne Bedeutung.

Befiederung:  Breitfahnig, straff und gut anliegend.

Farbenschläge: Schwarz, Rot, Gelb, Stockblau mit schwarzen Binden, Stockblau-Gehämmert, Blau mit schwarzen Binden, Blaugehämmert, Dun, Braun ohne Binden, Braun mit dunklen Binden, Braun-Gehämmert, Braunfahl ohne Binden, Braunfahl mit braunen Binden, Braunfahl-Gehämmert, Gelercht mit Okerbrust, Mehllicht mit Binden, Mehllicht ohne Binden, Blaufahl mit schwarzen Binden, Rotfahl mit Binden, Gelbfahl mit Binden, Blaufahl-Gehämmert, Rotfahl-Gehämmert, Gelbfahl-Gehämmert. Dunkel-Blaufahl mit dunklen Binden, Dunkel-Rotfahl mit Binden, Dunkel-Gelbfahl mit Binden, Dunkel-Blaufahl-Gehämmert, Dunkel-Rotfahl-Gehämmert, Dunkel-Gelbfahl-Gehämmert. Alle Farben auch Weißschwingig und Weißgespitzt. Geganselt in Schwarz, Rot, Gelb, Blau, Blaugehämmert, Dun, Braun, Silber, Blaufahl, Rotfahl, Gelbfahl, Blaufahl-Gehämmert, Braunfahll-Gehämmert, Rotfahl-Gehämmert, Gelbfahl-Gehämmert.

Farbe und Zeichnung: 
Schwarz, Rot und Gelb mit möglichst satter, glänzender Farbe. 
Stockblau mit schwarzen Binden, tiefdunkles Blau mit hellem Saum an den Ortfedern. Vom Kopf über den ganzen Hals bis zum Brustanfang dunkler, stahlgrüner Glanz am Hals, auf den Flügeln zwei schwarze Binden, am Schwanz eine dunkle Binde. Täubinnen dürfen eine deutlich dunklere Deckenfarbe haben. Rücken gut durchgefärbt, Farbe darf nicht absetzen.                                                                                                        
Blau mit schwarzen Binden, graublau mit hellem Rücken und außen weiß gefärbten Ortfedern, auf den Flügeln zwei schwarze Binden, schwarze Binde am Schwanz.                                                                                    
Blaufahle mit schwarzen Binden haben durchgefärbte Schwingen und eine Schwanzbinde.
Die Dunkel-Blaufahlen und deren Gehämmerten entsprechend dunkler im Farbton.                                                                                                
Rotfahle und Gelbfahle haben gleichmäßige Hals- und Brustfarbe und Binden in der entsprechenden Grundfarbe, heller Schwanz ohne Binde. Die Dunkel-Fahlen in Rot und Gelb haben intensiv gefärbten Kopf und Hals. Schildfarbe grau-blau erscheinend, mit satten Binden oder Hämmerung. Die Handschwingen, Schwanzfedern und das Bauchgefieder müssen graublau erscheinen. Das gilt auch für die Dunkel-Fahl-Gehämmerten.
Bei allen Gehämmerten etwas dunklere Grundfarbe und mit möglichst gleichmäßiger Hämmerung.     
Dun mit gleichmäßig bräunlicher Gefiederfarbe.
Braun ohne Binden gleichmäßig braune Gefiederfarbe. Braun mit dunklen Binden, wie Braun aber auf den Flügeln zwei dunkle braune Binden. Braun-Gehämmert mit möglichst gleichmäßiger Hämmerung.
Gelerchte mit oder ohne Binden und Ockerfarbener Brust.
Mehllicht mit Binden, Mehllicht ohne Binden, die Grund und Schildfarbe ist etwas heller wie bei Gelercht, aber ohne Ockerfarbe auf der Brust.                                           
Alle Farbenschläge gibt es auch Geschwingt und Gespitzt.                                         
Geschwingt: 6-10 Handschwingen weiß. Weiße Federn im Bauch- und Aftergefieder sind kein Fehler.
Grobe Fehler: Mehr als 2 weiße Schwingen Unterschied.                                                                                                           
Gespitzt: 3-6 Handschwingen weiß. Weiße Federn im Bauch- und Aftergefieder sind kein Fehler.
Grobe Fehler: Mehr als 2 weiße Schwingen Unterschied.                                                           
Geganselt: Weiß ist der Kopf, der Vorderhals bis zur Kropfmitte (Latz), Bauch, Rücken und Flügel mit Ausnahme des Schultergefieders. Farbig ist der Hinterhals, untere Halsseite, Brust, Schultern (Rückenherz) und Schwanz mit Schwanzdecke. Weiße Federn im Keil und farbige im Rücken sind gestattet. Alle Farben sollen rein und satt sein.
Grobe Fehler: Farbige Federn in weißer Kopfzeichnung.

Grobe Fehler:  Zu kleine, plumpe, schmale oder lange Form, falsche Schnabel oder Krallenfarbe ( außer bei Geschwingt und Gespitzt, da ist die Krallenfarbe bedeutungslos), nach hinten gebogener Hals, mangelhafte Rückendeckung, grobe Zeichnungsfehler.
Da es sich bei dieser Rasse um Leistungstiere im Hochflug handelt, ist ein besonderes Augenmerk auf gute Bemuskelung und leistungsfähiges Gefieder zu legen.

Bewertung:      Gesamteindruck - Körperform und Gefieder - Haltung - Kopfform - Halsform - Augenfarbe - Farbe und Zeichnung

Ringrösse:      VII
Jahr der Veröffentlichung:  2009
Gruppe:      Tümmlertauben

 

 

 

 

3.WIENER  RÖSERLSCHECK

Herkunft: Wien
Standardbestimmendes Land:  Österreich

Gesamteindruck: Mittelgroße, temperamentvolle, langgestreckte und etwas höher stehende flugfreudige Taube mit leicht abfallender Haltung.

Rassemerkmale:      
Form: Aufgerichtet und langgestreckt.

Größe:  Mittelgroß

Stand:  Nicht zu hoch und nicht zu schmal.

Körperhaltung:  Leicht abfallend.

Kopf:  Länglich, schmal mit niederer Stirn und gezogen, Hinterkopf leicht abgekantet.

Augen:  Groß, nahe an der Kopfdecke sitzend, Iris graublau (kann auch etwas gerötet sein.

Augenränder: Fein im Gewebe. Bei den Schwarzen schwarzgrau, bei roten und gelben Fleischfarben.

Schnabel: Gerade aus dem Kopf kommend, mittelschnäblig, Schnabelfarbe schwarz, bei roten und gelben hell bis hornfarbig.

Hals: Mittellang, auf der Schulter mäßig breit aufgesetzt, gerade und sich zum Kopf hin verjüngend, kleines Göderl (Wamme) erwünscht.

Brust:  Breit, gut gerundet, etwas angehoben getragen, soll am Gefieder eine Brustfalte zeigen.

Rücken:  Etwas länger, leicht abfallend.

Flügel: Hervorstehend, Schwungfedern fast bis zum Schwanzende reichend.

Schwanz: Schmal, schräg zum Boden geneigt.

Läufe: Nicht zu kurz, unbefiedert. Die Farbe der Krallen (Kramperln) der Schnabelfarbe entsprechend.

Befiederung: Breitfahnig, gut anliegend, straff.

Farbenschläge:  Schwarz, Rot, Gelb

Farbe und Zeichnung:  Die Zeichnung ist ein Rosettentiger.
Die Farben sollen satt und glanzreich sein. Am Rücken ein weißes Herz (V-förmiger Fleck). Von der Achsel bis gegen die Mitte der Flügel röserlförmig angeordnete weiße Federn (Flügelrose). Fehlt das weiße Rückenherz, handelt es sich um den Achselscheck, fehlt die Flügelrose, handelt es sich um den Herzscheck.
Grobe Fehler: Zu kleine, zu große oder plumpe Figur, falsche Schnabel-, Krallen- oder Augenfarbe, zu kurzer, nach hinten gebogener Hals, zu kurze Beine, runder Kopf, grobe Farb- und Zeichnungsfehler.

Bewertung:  Gesamteindruck - Körperform und Haltung - Kopfform - Halsform - Augenfarbe - Befiederung - Farbe und Zeichnung

Ringrösse:      7 mm
Jahr der Veröffentlichung:   2009
Gruppe:      Tümmlertauben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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